Léto, které zůstane v paměti
Nach fast drei Monaten Sommersaison dürfen wir bei uns im Pitztal langsam den Herbst begrüßen. Die Tage werden kürzer, die ersten Tiere sind von den Almen zurück ins Tal gekehrt und während wir noch die letzten Herbsttage genießen, steht am Pitztaler Gletscher bereits der Start in die neue Wintersaison bevor.
Hinter uns liegen Wochen voller Sonnenschein und ausgezeichnetem Wanderwetter. Und auch auf über 1.600 Metern war dieser Sommer ausergewöhnlich warm. Die hohen Temperaturen und kräftiger Niederschlag brachten in unserer Gemeinde allerdings auch einige Herausforderungen mit sich.
Immer wieder kam es währen der Sommermonate zu Murenabgängen. Ende Juli war auch unser Weiler Plangeroß betroffen: Fast zeitgleich gingen am Anfang und am Ende des Ortes Muren ab und verschütteten die Straße. Zum Glück wurde niemand verletzt und bereits nach wenigen Stunden war die Straße wieder befahrbar.
Noch deutlich größer waren die Auswirkungen eines Murenabgangs Ende Juni im Weiler Bichl. Zwei Häuser mussten vorsorglich evakuiert werden, Teile der Landesstraße brachen weg und vier Brücken wurden zerstört. Das hintere Pitztal war auf dem Straßenweg plötzlich nicht mehr erreichbar – Einheimische ebenso wie zahlreiche Urlaubsgäste waren vorübergehend von der Außenwelt abgeschnitten.
Was danach geschah, hat eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.
Tag und Nacht wurde gearbeitet. Bereits nach weniger als 48 Stunden konnte eine provisorische Umfahrungsstraße mit Ampelregelung eingerichet werden. Da diese für größere Fahrzeuge nicht passierbar war, liefen die Arbeiten weiter – und nur eine Woche später stand bereits eine neue Ersatzstraße zur Verfügung. Auch hier wieder mit Ampelregelung, allerdings weniger Wartezeit und die Straße konnte von allen Fahrzeugen genutzt werden.
Für diese außergewöhnliche und rasche Leistung wurde die Straßenmeisterei Zams nun mit dem Ö3-Verkehrsaward ausgezeichnet.
Eine Auszeichnung, über die wir uns auch im Pitztal ganz besonders freuen. Denn gemeinsam mit dem Wasserbauamt, den beteiligten Bauunternehmen und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer unserer Feuerwehren wurde innerhalb kürzester Zeit dafür gesorgt, dass eine ganz normale Fahrt ins hintere Pitztal wieder möglich war.
Ein großes Dankeschön an alle, die in diesen Tagen und Nächten im Einsatz waren. Es sind genau solche Momente, die zeigen, wie viel Zusammenarbeit in unserem Tal steckt.









